Der Vorstand des neuen Fördervereins (von links): Rudolf Philipp (Beisitzer), Herbert Roll (Beisitzer),
Alfred Knauber (Zweiter Vorsitzender), Rainer Agostini (Kasse), Peter Zluhan (Beisitzer),
Diana Agostini (Schriftführerin), Kurt Räuber (Beisitzer), Helmut Mond (Erster Vorsitzender)
Foto: uli merkle

Bericht der Badischen Zeitung vom 28.10.2012

Förderverein soll das Fasnachtshus auf Kurs bringen

Der Förderverein "Zeller Fasnachthus" hat sich gegründet /
Helmut Mond Erster Vorsitzender / Projekt in drei bis fünf Jahren fertig.

ZELL (mrl). "Mit dem Zeller Fasnachtshus soll ein Schmuckstück für Zell entstehen."
Das war die Aussage des neugewählten Vorsitzenden des
"Förderverein Fasnachtshus e.V.", Helmut Mond.
In der Gründungsversammlung haben jetzt 28 Fasnächtler und Freunde der
Zeller Fasnacht diesen Förderverein gegründet, dessen Ziel es ist, das "Zeller Fasnachtshus" zu realisieren.

Die Gründung eines Fördervereins, der sich dem alten Haus in der Schönauer Straße 56 annimmt,
es zu einem Archiv, Lagerraum, Requisitenkammer und zu einem kleinen Fasnachtsmuseum umbaut,
war der Wunsch der Fastnachtsgesellschaft Zell. Sie hat das renovierungsbedürftige Haus 2005 erworben,
es entrümpelt und teilweise renoviert (die BZ berichtete).
Leider musste festgestellt werden, dass es fast unmöglich ist, neben den normalen Vereinstätigkeiten
auch noch ein Haus aus dem Jahr 1830 optisch und technisch auf den neuesten Stand zu bringen.
Diesem Problem wird sich jetzt der Förderverein Fasnachtshus stellen.
Die Gründungsmitglieder bestimmten einstimmig folgenden Vorstand: Erster Vorsitzender Helmut Mond,
sein Stellvertreter ist Alfred Knauber, um die Kasse kümmert sich Rainer Agostini und Schriftführerin
ist Diana Agostini.
Als Beisitzer wurden gewählt: Rudolf Philipp, Peter Zluhan, Herbert Roll und Kurt Räuber.
Der Mindestmitgliedsbeitrag liegt bei 33 Euro im Jahr.

Bericht Markgräfler Tagblatt vom 27.10.2012

Zell (vw). Zu seiner Gründungsversammlung lud der "Förderverein Fasnachtshus e.V."
in den Zeller "Löwen" ein. Das Interesse war groß, so dass 27 Gründungsmitglieder anwesend waren.
"Dies übertrifft all unsere Erwartungen" freute sich FGZ-Präsident Peter Mauthe.
Michael Bährle stellte die Vereinssatzung vor, die allen Mitgliedern auslag.
Der neue Verein soll im Vereinsregister eingetragen werden und gemeinnützig sein.
Eine Diskussion entzündete sich am geplanten Zweck des Vereins.
Denn im Hauptzweck steht die "ideelle und finanzielle Förderung der
Fasnachtsgesellschaft Zell im Wiesental e.V.". Erst im Nebensatz unter Punkt 2 steht:
"Diese Zielsetzung und Zweck des Vereins werden insbesondere durch die Renovierung,
Pflege und Unterhaltung des im Eigentum der Fasnachtsgesellschaft Zell im Wiesental e.V.
stehenden Fasnachtshauses verwirklicht".
Viele der Anwesenden störten sich am Widerspruch zwischen dem Vereinsnamen und dem Hauptzweck,
eine Vertauschung der Zwecke könnte aber zur Folge haben, dass man die Gemeinnützigkeit verliere,
erklärte Bährle. Außerdem könne man sich nur so eine Tür für die Zukunft offen lassen und später
eventuell übrige Gelder an die FGZ weiter reichen.
Diese könne nur mit dieser Formulierung in der Satzung die Gelder auch für andere Zwecke als das
Fasnachtshaus verwenden.
Als Beispiel wurden neue Kostüme genannt. Man dachte hier jedoch bereits mindestens fünf Jahre in
die Zukunft, vorerst geht es ausschließlich um die Förderung des Fasnachtshauses.
Nachdem dieser Punkt geklärt war, erfolgte die Abstimmung, die Satzung wurde einstimmig befürwortet.
"Es freut mich, dass das mit dem Verein funktioniert und wir in Bälde ein Schmuckstück als Fasnachtshus
in der Schönauer Straße haben", sagte FGZ-Präsident Peter Mauthe.
Das Fasnachtshaus soll als Aufbewahrungsort für Requisiten und Geschichtliches dienen.
Man wolle das alte Gebäude erhalten, damit man weiterhin dessen besondere Atmosphäre spüren kann.
Es solle zwar ein Treffpunkt werden, aber keine Wirtschaft, machte der neue Vorsitzende Mond deutlich.
"Denn die Zeller Fasnacht soll sich weiterhin in den Wirtschaften abspielen."
Den Zeitrahmen schätzte er auf drei bis fünf Jahre, bis das Haus so ist, wie der Verein es sich vorstellt.
Die jährlichen Mitgliedsbeiträge sollen mit mindestens fasnächtlichen 33 Euro beginnen,
jeder kann frei wählen, ob er auf 44, 55 oder mehr erhöht. Der erste Beitrag soll im Februar erhoben werden.
Die Anwesenden stimmten einstimmig zu. Mond betonte, dass man neben den finanziellen Unterstützern
auch viele handwerklich begabte Mitglieder benötige.
Im Anschluss unterschrieben die Gründungsmitglieder die Satzung und füllten die Mitgliedsanträge aus.